Reisen
Kazimierz Dolny 1995 Gdansk 1996 Kraków 1998 Gniezno 1999 Masuren 2000 Danzig/ Kolberg 2007
Galizien 2001 Lódź 2002 Białystok 2003 Piła 2004 Wroca³w 2005 Beskiden 2006

6.-15.7.2001 (VII) Reise nach Galizien

Auf den Spuren des Zusammenlebens von unterschiedlichen Ethnien in Südostpolen und der Ukraine:
Kraków, Jaros³aw, Mervyèi/Visenberh (Wiesenberg), Zovkva, Krechiv, Lviv (Lemberg), Drohobycz, Przemyœl, Sanok, Krosno, Tarnów, Brzesko
aaa

Kraków, Wawel
Kraków, Wawel
 
Kraków,  ul. Kanonicza
Kraków, ul. Kanonicza
 
Kraków, Tuchhallen
Kraków, Tuchhallen
 
aaa
Diese Reise versprach ein besonderer Höhepunkt zu werden. Wie kommt man sonst schon allein in die Ukraine? Wir fuhren nach Kraków mit seinem ehemals jüdischen Viertel Kazimierz und hinter Jaros³aw über die streng bewachte Grenze nach Lviv (bis 1919 Lemberg). Diese ukrainische Gebietshauptstadt ist noch immer eine Besonderheit mit ihren großen, gepflegten Bürgerhäusern, reich mit Skulpturen geschmückt von der Renaissancezeit bis zum Jugendstil.
aaa
Kraków, Marienkirche
Kraków, Marienkirche
 
Lviv, Opernhaus
Lviv, Opernhaus
 
Lviv, Bandurenspielerinnen
Lviv, Bandurenspielerinnen
 
aaa
Lviv besitzt eine Universität, drei Theater, ein Opernhaus und etwa 25 Gotteshäuser unterschiedlicher Konfessionen. Auf den Friedhöfen liegen Christen und Juden nebeneinander. Keine Gräber aber haben 136 800 jüdische Bürger der Stadt, die 1942 in die Konzentrationslager deportiert wurden. Nördlich von Lviv machten wir einen Ausflug in die frühere deutsche Niederlassung Wiesenberg (heute Teil von Mervyèi), wo wir vom ganzen Dorf mit einem großen, verzierten Kuchenbrot und mit deutschen Gedichten empfangen wurden.
aaa
Zovkva, Synagoge
Zovkva, Synagoge
 
Bug bei Drohiczyn
Bug bei Drohiczyn
 
Drohobycz, Synagoge
Drohobycz, Synagoge
 
aaa
Wir besuchten Zovkva mit der großartigen Synagoge aus dem 17. Jahrhundert, die dem Verfall preisgegeben ist, und die ehemals so lebendige jüdische Stadt Drohobycz, die noch heute von der hohen Kultur seiner früheren Bewohner zeugt. Einer von ihnen war Bruno Schulz, der bekannte jüdische Schriftsteller, der u.a. "Die Zimtläden" geschrieben hat. Für unser Reisethema am eindrucksvollsten war die kleine polnische Grenzstadt Przemyœl. Hier lebten bis zum 2. Weltkrieg Polen, Juden, Ukrainer, Ungarn, Deutsche, Iren, Schotten, Franzosen, Italiener, Armenier, Slowaken, Tschechen, Kroaten und Rumänen: ein gewachsenes, selbstverständliches, multiethnisches Neben- und Miteinander.
aaa
Przemysl, Altstadt
Przemyœl, Altstadt
 
Tarnów, Rathaus
Tarnów, Rathaus
 
Tarnów, Marktplatz
Tarnów, Marktplatz
 

zurück zur:
Reise 2000

weiter zur:
Reise 2002
Home | Über uns | Aktuelles | Partnerinnen | Projekte | Reisen | Archiv |
Über Polen
| Links | Kontakt | Impressum | Polnische Version
Seitenanfang