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14.-23.8.1998 (IV) Reise nach Kraków und Südpolen

Holzarchitektur in Südostpolen:
Kraków, Wola Radziszowska, Lanckorona, Sucha Beskidzka, Rabka, Zakopane, Chocho³ów, ¯ubrzyca Górna, £achowice, Orawka, Dêbno, Grywald, Nowy S±cz u.a.
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Kraków, Tuchhallen
Kraków, Tuchhallen
 
Lachowice, Holzkirche
£achowice, Holzkirche
 
Wola Radziszowska, Holzkirche
Wola Radziszowska, Holzk.
 
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"Sie müssen sich die Holzbauten unbedingt ansehen, denn es verschwinden immer mehr und fallen der Modernisierungswut zum Opfer. Steinbauten sind doch aus Sicht des modernen Menschen viel praktischer" - so Prof. Marian Kornecki, der Nestor für Holzarchitektur in Kraków, als er uns in einem Dia-Vortrag im März 1997 auf unsere Reise vorbereitete. Diese fiel wegen der Hochwasserkatastrophe dann buchstäblich ins Wasser, und erst 1998 konnten wir all die uns empfohlenen „Perlen“ dann auch wirklich besuchen.
In Dêbno eine Holzkirche aus dem 15. Jh., die ohne Veränderungen erhalten ist, mit seltener Schablonenmalerei, in Wola Radziszowska ein weiteres gotisches Beispiel aus dem gleichen Jahrhundert, in £achowice die Kirche mit der besonders geschwungenen Dachkonstruktion, die vollständig erhaltene Holzbebauung des Dorfes Chocho³ów, die noch heute gern besuchte Holzschänke mit Arkaden aus dem 18. Jhdt. in Sucha Beskidzka, in Grywald der einschiffige Kirchenbau mit überhängendem Glockenturm, das Freilichtmuseum von Nowy S±cz, in dem viele Holzbauten aus dem Gebiet der Lachen wieder aufgebaut und dem Besucher zugänglich sind, die griechisch-orthodoxen Holzkirchen mit ihren Zwiebeltürmen in U¶cie Gorlickie und Hañczowa aus dem 18. Jh. und noch vieles andere aus Holz Gebautes. Holz, dem Rohstoff, der in Südpolen durch die auch heute noch großen Waldgebiete verschwenderisch vorhanden ist.
Nach der Reise, er konnte wegen seines hohen Alters nicht teilnehmen, fragte Prof. Kornecki nach dem Zustand jeder Holzkirche, jedes Holzgebäudes, die wir besucht hatten, um sogleich den Denkmalschutz auf etwaige Verfallserscheinungen aufmerksam machen zu können. Inzwischen weiß auch das Polen der "praktischen Steinhäuser" längst, welche Schätze es in den alten Holzbauten hat. Sie werden liebevoll restauriert und ziehen immer mehr Touristen an - Tourismus, der immer größer werdende Erwerbszweig Polens.

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